Back in town

February 6, 2008

Sind wieder da von unserem kleinen Kerala-Abenteuer. Total verpennt heute morgen aus dem Zug - sorry der 4-Mann-Knastzelle (so sieht die erste klasse einfach aus) - gesprungen und jetzt schon wieder am arbeiten. Naja, vielmehr rumschlagen mit der indischen Bürokratie an unserer Hochschule. Da will man einfach nur eine Bestätigung für die absolvierte Zeit hier (”Hiermit bestätigen wir …bla… vom 18. oktober bis zum 5. februar…. bla…)
und schwupp kommt man in die Mühle der bürokratischen Eigenheiten. Da müssen dann Unterschriften drauf, die von unserem Arbeitsablauf so oder so keine Ahnung haben und Sätze umgestellt werden, damit auch alles den Vorschriften entspricht… mann, das scheiss Dokument interessiert eh niemanden, das ist etwas für die Akte und dann basta. Ist nen Einzeiler, kein Praktikumszeugnis, nix. Aber will mich nicht mehr aufregen, dass kommt hier sowieso nicht gut; niemand regt sich hier auf oder wird laut (ganz selten gehört). Manchmal kann man einfach nicht anders. Egal. Hab ja auch nicht rumgeschrien. Nur einmal nen sarkastischen Kommentar gebracht. Dann kam gleich nen zügelndes tztztz vom Dean ;) Ok, soviel zu der Geschichte.

Varkala in Kerala war auf jeden Fall echt ne Reise wert, auch wenn es mit dem Strandstreifen und den ganzen Shops und Restaurants ein wenig an Goa erinnert. Aber ich finde es besser. Kerala hat einfach noch das eigentlich indische bewahrt.
Unser Tagesablauf bestand mal wieder darin, sich den Tag über Sorgen zu machen, ob der Magen groß genug für die nächste Portion Essen ist ;) Nachts dann natürlich auf Rum Cola durch die Bars getänzelt, immer in Sorge beim nächsten Ausfallschritt vom Kliff zu purzeln, da die gesamten Guesthouses und Restaurants oben auf dem Kliff stehen.
Essenstechnisch war hier mal wieder Seafood-Kurs angesagt. Vom Hai über Barrakuda bis Schwertfisch gibts hier an Fischen einfach alles… das Essen braucht nur leider immer Stunden, da die Tschungs dort einfach alle viel zu verchilled bzw. einfach stoned sind :)
Auf der Hinfahrt haben wir auch gleich Michael (Ami mit indischem Background) kennengelernt, der, bevor es zu den zwei Hochzeiten seiner Cousins geht, noch ein wenig chillen am Meer wollte. War echt kuhl. Sind dann auch die ganzen 4 Tage zu viert rumgehangen… Achja, ein Tag war mal wieder Roller ausleihen angesagt, das ist einfach das geilste. Macht übelst Spaß auch wenn man jeden Abend wiederum froh ist, überlebt zu haben.

Soviel zu unserem Trip. Achja, wieso ich eigentlich den Blogeintrag angefangen habe: ich komme schon am 2. März wieder…. :) Freu mich einerseits sehr, andererseits ist es schon komisch alles zurückzulassen und wahrscheinlich nie wieder zu Gesicht zu bekommen. Auf jeden Fall gehts dann gleich weiter mit der Bachelorarbeit, die mich ab 18. Februar täglich mit der nötigen Ladung Arbeit versorgen wird.
Vielen Dank dafür. Aber irgendwann brauch ich ja mal nen Abschluss ;)

In diesem Sinne, adios.

Ambassador

Meeresschätze

cruisin’

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