Seit gestern ist hier an der Uni Ausnahmezustand, Riviera ist am Start. Das ist nen großes Campusfest bei dem über 4 Tage alle möglichen Events stattfinden - wie zum Beispiel “one minute of fame” oder “dress the salad” und abends dann Konzerte von mehr oder weniger bekannten indischen Bands… So weit so gut, vorweggesagt: wir verlassen den Ort heute Richtung Kerala - genauer Varkala. Ein paar Tage Strand müssen einfach sein, nach dem wir die letzten 8 Tage wirklich einiges zum laufen gebracht haben hier.

Gestern hatten wir unsere letzte Videokonferenz für das Projektseminar I. Die war auch nicht gerade von Erfolg gekrönt… direkt nach unserer Präsentation ist die Verbindung - die eh die ganze Zeit ganz übel war - zusammengebrochen und wir konnten die letzten Details (und zwar die Wichtigsten vom ganzen Seminar: zur Bachelorarbeit) nicht mehr besprechen. Japp, da hat Murphys Gesetz mal wieder ganz eisern hintenrum zugeschlagen. Dafür hatten wir mehr Zeit für den Konzertabend bei Riviera. Wir also zurück zum Hostel, die letzten Alkoholreste zusammengekart (Rum, Jägermeister, Starkbier) und versucht möglichst schnell auf ein gewisses Level zu kommen. Restindien war natürlich nüchtern ;) Simon und ich haben dann versucht einfach ohne Ticket ins Stadion zu laufen - frei nach der Taktik, wenn jemand nach Tickets fragt, einfach weiterlaufen und nicht drauf hören, die müssen einen erst einmal stoppen ;) wir standen dann ganz schnell in der Mitte des Stadions, in der Schneise, die Jungs (rechts) und Mädels (links) davon abhält übereinander herzufallen oder sich auch einfahc nur zu unterhalten. Jaja, die Geschlechtertrennung.

Das Sicherheitspersonal hat aber den Traum vom freien Eintritt dann ganz schnell beendet und stand auf einmal mit acht mann um uns herum…. wir haben dann draussen zwei tickets von nem inder für 200 rupies (4 euro) abgekauft und sind legal rein. also auf der jungsseite. die mädelsseite ist unerreichbar. auch auf dem weg zum stadion haben die jungs keinen kontakt zu den mädels, da diese extra mit bussen von ihren hostels ans stadion gekarrt werden und nach dem konzert wieder dorthin zurück. so lange müssen die jungs in ihrem bereich bleiben, klar, versteht sich von selbst, wäre ja nochmal schöner…

also wir habens da ungefähr ne stunde ausgehalten. die band war auch nicht so der knaller. dann wieder ins hostel und mit nen paar indern aufm zimmer übers vit gelästert und gequarzt ;) auch net schlecht.

also, ich dachte die geschichte wäre interessant. ist sie aber nicht, wie mir gerade auffällt. aber ich hab jetzt schon eine viertel stunde investiert, also wirds veröffentlicht! Basta! Kapietsche!

getrennt bitte

Abrechnung

January 29, 2008

Sodele,

nach 4 Monaten wirds Zeit ne kleine ”was-ich-vermisse-und-was-mir-vielleicht-fehlen-wird-Liste” zu erstellen… ohne lange rede, hier ist sie:

was ich vermisse:

  • meine freundin e. b.
  • meine freundin biergit
  • meine familie
  • meine freunde “auf beiden seiten”
  • mitm busle durch die gegend fahren und musik hören (jaja und mittlerweile auch dabei zusehen wie er nach und nach auseinanderfällt)
  • mit ner halben im bégués sitzen (generell: ordentliches bier!)
  • das tacuba
  • die ergebnisse deutscher schlacht- und metzgereikunst
  • kartoffeln, die nach kartoffeln schmecken und nicht nach masala - einfach mal wieder kartoffeln mit soße, fleischbollen und gemüse
  • spätzle, rostbraten und konsorten
  • eine eigene küche
  • s’schwobaländle
  • richtige straßen und bürgersteige
  • ordentliche supermärkte
  • milch mit kakao
  • richtigen käse
  • mal wieder weggehen und nach 23 uhr immer noch unterwegs zu sein ;)
  • mit einer frau einfach nur unterhalten… in 4 monaten indien habe ich mich noch mit keiner inderin unterhalten und das lag nicht an mir
  • mein bett zu hause mit ner ordentlichen matratze

was ich vielleicht vermissen werde:

  •  aufzustehen und sicher zu sein, dass draussen die sonne scheint und es 30° C hat….
  • die möglichkeit zu haben für wenig geld überall ne riksha zu haben.
  • ne flasche wasser für 25cent
  • die tomaten-ingwer suppe ausm hostel
  • die freundlichkeit der inder (meistens) und insbesodere der hostel-mess angestellten
  • die krassen bilder die einem jeden tag ausserhalb des VITs in den augen flimmern und die dafür sorgen, dass die motive zum fotografieren nie ausgehen -  und ich hab die kamera trotzdem viel zu selten dabei… und zöger zu lange ob ich ein bild machen soll oder nicht
  • mit dem zug 600 kilometer first class zu fahren und trotzdem nur 15,- euro zu zahlen

die ist auf jeden fall unvollständig die liste, nach und nach fällt mir bestimmt noch was ein.

Biggtschurrs

January 19, 2008

So, hier der lang ersehnte heisse shizzle aus dem sehr heissen indien von den noch heisseren typen die da unterwegs waren… Wird Zeit, dass ihr euch ne dicke leitung ins haus ziehen lasst. die bilder habens in sich.

kann passierenmagnum, ich kommekinderarbeitIm Windelefantui, haikuh im restaurantaff bass uffdangerdas bad der königingurusschool’s outJaeger des verlorenen Schatzeswowwow575 Stufenhallo dudampflok - ootymein kleiner dampfimay i help youSchau nicht so traurigmahlzeitchinese fishernetui pt. 3mensch, waerste mal net in den backwaters geschwommendas war mal richtiges indisches essen…musst nur abhebenda haengts jetztstammtischunser hausbootisland of shameRückwasserwunderschoenfreunde fuers (kurze) lebenBaumarkt auf indischwar auch anstrengendtschungs

Zusätzlich zu diesen Bildern biete ich nach meiner Ankunft in deutschen Gefilden natürlich - wie gewohnt - auch einen kleinen Dia-Vortrag an. Ihr könnt dabei aus drei verschiedenen Paketen wählen:

  • Paket S: Kleiner Diavortrag mit einer kleinen Auswahl an Bildern, dafür aber umso mehr Text aussen rum, der von meiner Wenigkeit vorgetragen wird
  • Paket L: Eine ausgewogene Mischung aus Bildern und Geschichten. Die Teilnehmer sollte allerdings einen Abend reservieren. Zwischendurch werden Häppchen gereicht
  • Paket XXL: 2-tägiger Indienvortrag: Die Teilnehmer sollten neben Ausdauer, Geduld und Anti-Agressionspillen vor allem auch Interesse mitbringen. Übernachtungsmöglichkeiten werden gestellt. Fürs leibliche Wohl wird gesorgt.

Also, wählt eure Option und gebt mir auf den üblichen Wegen Bescheid…. Ich bin schon sooo gespannt auf euer Interesse!

Hier bitte weiterlesen

January 5, 2008

Tja,der andere beitrag war wohl zu lang für die handy eingabe… also die fahrt mit dem schmalspurzug war echt ne spitzen sache, morz die atmo, super feeling dabei gehabt,echt wahnsinn das ganze,fun pur. wenn die zugfahrt was zu rauchen wäre würde ich sagen : die kickt besser als mehmet scholl (’sebastian,eine zugfahrt ist nichts, dass man rauchen kann,also lass die sprüche,cowboy). gut vergesst das ganze wieder, aber wer nach indien reist, sollte sich eine reise nach Ooty einmal genauer überlegen,lohnt sich schon,auch wenn Ooty nicht so berauschend isst,wortwitz. gute schokolade mit cashewnuts gibts da. und alte jagdfotos in dem ehemaligen gästehaus des maharatscha.auf so scheiss steh ich ja… das hotel mit den alten jagdtrophäen steht mittlerweile leider zum verkauf und daher als ort und stätte einer pause zur regeneration des menschlichen wohlbefindens nicht mehr zur verfügung,schade. bei den jagdfotos nahmen wir, recht britisch, zu nachmittaglicher stunde einen tee zu uns, aßen eines dieser köstlichen sandwiches,das uns auch jahre später noch in erinnerung sein wird und genossen die aufmerksamkeit,die uns seiten der bediensteten der jagdfotoübernachtungsteetrinkstätte entgegengebracht wurde. jetzt sitzen wir im zug.kerala.hausboot.sonne.wasser.leberwurst. tschüss

Guats neies

January 5, 2008

Jetzetle, 2008 ist da!wir haben bei tropischen temperaturen reingefeiert als ihr alle noch nicht wusstet ob die raclette-platte schon heiss ist… :) und für uns gings dann auch gleich um 6 uhr mit dem zug weiter nach hampi, es musste so früh sein,sonst hätten wir uns nie wieder von goa verabschiedet.es war einfach zu relaxt. den ganzen tag befasst man sich mit den fragen, ob man gleich wieder ins meer baden gehen soll, oder wo man zum frühstück,mittag und abend essen gehen soll… jaja,goa ist nicht wirklich indisch (zumindest an der küste), aber eine willkommene abwechslung dazu. ich hab die auf jeden fall gebraucht. total abgemagert angekommen und mittlerweile einigermaßen wieder im ursprünglichen kampfgewicht (mein dank hier an die vielen omeletts, sandwiches, burger, die zwei fische, die langusten, das steak, die baked beans, spaghetti und pizzen, DANKE) unterwegs. nicht das man in Palolem nicht sehr gut indisch essen kann (man kann), klein-seba wollte einfach nicht :) also,jetzt sind wir also seit montag weiter unterwegs durchs land.erst war hampi dran.hampi ist eine alte ruinen- und tempelstadt, besser gesagt war das letzte hinduistische königreich,das aber vor was weiss ich wie langer zeit von den moslems zerstört wurde (die schon wieder… kleiner spaß,heute muss man ja aufpassen mit den witzen) und hampi ist echt geil.wunderschöne landschaft und eine entspannte atmosphäre,so lange keine touristenhorden einfallen.die alten tempel und ruinen erstrecken sich über ein areal von 30 kmhoch2 und liegen inmitten von braunen felsen.ach man braucht bilder um das darzustellen.vielleicht sollte ich ein paar unserer wahnsinnsaufnahmen oder videos hier präsentieren.das wär doch was. aber das geht grad net weil ich wieder mitm handy schreib…demnächst.wir hatten ne gute zeit da,vor allem mit dem motoroller machts laune dort durch die landschaft zu brausen.hampi ist definitiv etwas für mehrere tage,wir konnten aber nur einen tag bleiben,weil wir auch noch nach Ooty wollten.jetzt sitzen wir schon wieder ausm zug weg von Ooty nach kerala zum hausboot… Ooty war auch kuhl,mal was ganz anderes.heute nacht wars arschkalt.aber das beste war die fahrt nach Ooty rauf.Ooty liegt auf 2200m inmitten der nilgiris und teeplantagen.also hoch fährt man am besten mit dem schmalspurzug,einer historischen dampflok (weltkulturerbe) die 4 wagons vor sich herschiebt. war echt ne hammergeile fahrt über schluchten und durch tunnels.